"Waren 70 Minuten müde und 20 Minuten wach"

Stimmen zum Spiel Holstein Kiel - FC Ingolstadt

KSV-Trainer Tim Walter sah gegen Ingolstadt nur 20 gute Minuten seiner Elf

KSV-Trainer Tim Walter: Wir waren heute 70 Minuten müde und 20 Minuten wach. Da waren wir überhaupt nicht auf dem Platz. Am Ende habe ich die Mannschaft der letzten Wochen gesehen. Eine Mannschaft, die versucht, schnell Fußball zu spielen, die stets versucht, in den Strafraum zu kommen und die alles in die Waagschale wirft, um erfolgreich zu sein. Ich bin zufrieden, was die Moral angeht. Wir müssen mit dem 2:2 leben, weil wir heute nicht so gut waren.

Gästetrainer Alexander Nouri: Ich habe eine leidenschaftliche Mannschaft gesehen, in der jeder für den anderen gefightet hat. Das war die Basis. Wir haben die eine oder andere Chance liegengelassen in der ersten Halbzeit. Bis zum 2:0 haben wir es richtig gut gemacht. Das 2:1 ist zu früh gefallen und hat für Verunsicherung gesorgt. Hinten heraus hat uns die Entlastung gefehlt, um dem Druck standzuhalten. Es war zwar nicht vom Ergebnis, aber von der Leistung her ein Erfolgsmoment für uns.

KSV-Präsident Steffen Schneekloth: Wir müssen zufrieden sein mit dem Punkt, weil es nach den tollen letzten Ergebnissen das erwartet schwere Spiel war. Wir haben jetzt 17 Punkte. Das ist voll in Ordnung.

KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke: Die Jungs haben Moral gezeigt. Man hat gemerkt, dass die Englische Woche in den Beinen steckt. Der Trainer hat mit tollen Auswechslungen nochmal Schwung reingebracht. Die Mannschaft hat sich nochmal gewehrt. Am Ende muss man mit dem 2:2 zufrieden sein. Die Mannschaft ist intakt und das ist großartig.

Innenverteidiger Stefan Thesker: Man hat gemerkt, dass wir in dieser Woche schon viel Energie investiert haben. Die Beine waren schwer. Es war schwierig, sich im dritten Spiel binnen einer Woche zu konzentrieren. Am Ende hatten wir nichts mehr zu verlieren und haben nochmal alles rausgehauen. Am Ende müssen wir mit dem Unentschieden zufrieden sein.

Dominik Schmidt: Es war heute ein sehr schwierig, es war das dritte Spiel in einer Woche. Wir hatten zuvor gute Gegner, die ein hohes Tempo gespielt haben. Wir waren müde, das hat man in der ersten Halbzeit gesehen. Großer Respekt vor den Jungs,  wie sie das 0:2 noch umgebogen haben. Hätten wir von Beginn an so gespielt, hätten wir wohl gewonnen, aber diesen Punkt nehmen wir gerne mit. 

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