So. 13.30 Uhr: Holstein Kiel - Hallescher FC

Störche wollen Erfolgserlebnis

Jaroslaw Lindner und die Störche hoffen gegen den Halleschen FC auf ein Erfolgserlebnis.

Die letzten Wochen im Storchennest waren nicht gerade geprägt von Gute-Laune-Nachrichten. Sechs Spiele ohne Sieg haben auch bei Holstein Spuren hinterlassen. Gegen den Halleschen FC lautet die Devise: raus aus dem Tal der Tränen! Neun Spiele, elf Punkte und Platz elf, die aktuelle Bilanz ist ernüchternd und bedarf einer zügigen Korrektur. Die Rückkehr von Marc Heider nach seiner Rotsperre, der Trainingsbeginn vom langzeitverletzten Benjamin Schüßler und  Lichtung im KSV-Lazarett, vielleicht geben diese drei positiven Meldungen dem Team ein wenig Auftrieb.

Die beiden letzten Begegnungen von Holstein müssen dagegen schnell abgehakt und verdaut werden. Viel unglücklicher als die Niederlage beim ZFC Meuselwitz kann eine verlorene Partie wohl nicht sein. Trotz Überlegenheit, trotz Spielkontrolle und trotz zahlreicher Chancen verlor man beim ZFC mit 1:2. Und auch die 0:1-Heimniederlage gegen Aufsteiger Cottbus II liegt noch schwer im Magen. Nach 77 Minuten hatte Jovanovic die Kieler bitter bestraft. Mit Mut, Entschlossenheit, Power und Persönlichkeit will die junge Kieler Mannschaft nun gegen Halle zum Erfolg kommen.

Dabei ist der kommende Gegner alles andere als Laufkundschaft, vielmehr zählt der Klub zu den Geheimfavoriten in der Liga. Mit dem Halleschen FC reist der Tabellenvierte an die Kieler Ostsee. Die Mannschaft von Trainer Sven Köhler belegte in der vergangenen Saison am Saisonende mit 56 Punkte eben jenen Platz vier. Keeper Darko Horvat, Pavel David, Nico Kanitz und Benjamin Boltze sind einige der Leistungsträger der Ostdeutschen. Und dann sind da mit Thomas Neubert, Marco Stier und Selim Aydemir ja noch drei altbekannte Ex-Kieler. Marco Stier war für Holstein eineinhalb Jahre aktiv und absolvierte 27 Partien für Kiel. Thomas Neubert, der in dieser Saison schon drei Treffer erzielt hat, hatte in Kiel ebenfalls eine schwere Zeit und kam nur zu 16 Einsätzen bei der KSV, die ohne jeden Torerfolg blieben. Und Aydemir feierte mit dem Holstein-Nachwuchs zahlreiche Erfolge. Der HFC wird wahrlich eine schwere Nuss für Holstein sein, die aber unbedingt geknackt werden muss.

In dieser angespannten Lage geht es nur gemeinsam mit den Fans. Für das Erfolgserlebnis geht es nur mit der Unterstützung der lautstarken KSV-Anhänger. Es ist wie im Eheleben; in guten wie in schlechten Zeiten, gilt es zueinander zu stehen und sich gegenseitig zu vertrauen. "Wir Fans müssen uns für unsere Störche reinhauen, die Jungs brauchen unsere Stimme", so Holstein-Anhänger und Fan-Urgestein Ralf Stark vor dem Duell gegen den HFC. Möglicherweise startet am Sonntag der goldene Herbst für die Kieler Störche. Die Hoffnung bei Holstein stirbt zuletzt…

Auf alle Fälle verspricht Holstein-Coach Thorsten Gutzeit den Zuschauern Kampf pur: "Einsatz bis zum Umfallen lautet unsere Devise. Wer jetzt nicht verstanden hat, um was es geht, der hat hier eigentlich nichts verloren. Wir wollen mit aller Macht die Punkte in Kiel behalten und unsere schwache Heimbilanz aufpolieren!"

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