Selbstbewusst gegen spielstarken HSV

Fr., 18 Uhr HSV U23 - Holstein Kiel

Auf zwölf Tage Pause folgen drei Spiele in einer Woche. Nachdem das zweite Saisonspiel zwischen der KSV Holstein und dem SV Meppen wegen unbespielbaren Rasens abgesagt werden musste, treten die Störche am kommenden Dienstag, den 23.08. im SHFV-Pokalviertelfinale beim VfR Neumünster und am Freitag, den 26.08. im Holstein-Stadion gegen den SV Wilhelmshaven an. Unmittelbar steht aber der dritte Regionalligaspieltag auf dem Plan. Das Gutzeit-Team muss am Freitag-Abend um 18 Uhr bei der gut in die Spielzeit gestarteten U23 des HSV ran.

Mannschaft der Stunde – sofern man nach gerade einmal zwei gespielten Partien davon sprechen kann, würde diese Fußballfloskel auf die HSV U23 zutreffen. Zwei Spiele, zwei Siege und 9:2 Tore besagen schon eine Menge. Wenn man aber noch hinzufügt, dass der HSV-Nachwuchs am vergangenen Samstag „die Bayern der RL-Nord“, RB Leipzig, in der dortigen WM-Arena bezwungen hat, wird noch deutlicher, welches Kaliber da im zweiten Saisonspiel der Störche auf die KSV Holstein wartet.

Holstein-Trainer Thorsten Gutzeit weiß um die Hürde Hamburg, sieht der Aufgabe aber mit Freude entgegen: „Wir haben keine Angst vor dem HSV und wollen das Spiel gewinnen. Gegen spielstarke Teams haben wir eigentlich immer gut ausgesehen.“ Stark aufgespielt hatten die Störche bereits im ersten Spiel gegen Halle, allerdings das Toreschießen noch ausgelassen. „Ich hoffe jetzt platzt bei uns auch vor dem Tor der Knoten. Aber natürlich müssen wir auch wieder die nötige Aggressivität und ein gutes Zweikampfverhalten zeigen“, fügt der Störche-Coach hinzu.

Personell kann Thorsten Gutzeit beinah aus dem Vollen schöpfen. Fabian Wetter absolvierte unter die Woche wieder Trainingseinheiten mit der Mannschaft. Dagegen wird Deran Toksöz nach seiner Oberschenkelverletzung noch mehrere Woche ausfallen. Für Rafael Kazior wird die Partie im Edmund-Plambeck-Stadion besonderen Charakter haben. In den letzten drei Jahren hatte sich der 28-Jährige zur absoluten Führungsfigur im Cardoso-Teamentwickelt. Sein Abgang nach Kiel war in Hamburg als herber Verlust bewertet worden. Umso erstaunlicher: der gute Auftakt der HSV U23. „Der HSV ist sehr gut gestartet, vor allem das 2:1 in Leipzig ließ aufhorchen. Wir haben im letzten Jahr dort auch erst in der Schlussminute gewonnen. Der HSV ist selbstbewusst und hat eine starke Mannschaft mit vielen hoffnungsvollen Talenten“, urteilt Thorsten Gutzeit über den derzeitigen Tabellenführer. Es deutet sich also ein Spiel auf Augenhöhe an. Am Freitag-Abend wird sich zeigen, für wen die Stunde schlägt.

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