Sechs Fakten zum Chemnitzer FC

Sa. 14 Uhr: Chemnitzer FC - Holstein Kiel

Ursprung: 1899 wurde in Chemnitz erstmals organisiert Fußballs gespielt. Der Chemnitzer Fußballclub jedoch wurde am 15. Januar 1966 als Fußballclub Karl-Marx-Stadt e. V. gegründet. 1990 wurde der Name in Chemnitzer Fußballclub e. V. geändert.

DDR-Meister 1967: Im Sommer 1966 legte der FC Karl-Marx-Stadt eine Serie von 16 ungeschlagenen Punktspielen in Folge hin, sodass man bereits am Jahresende souverän an der Tabellenspitze der Oberliga stand. Am Ende der Saison wurden die Karl-Marx-Städter mit sieben Punkten Vorsprung vor dem 1. FC Lokomotive Leipzig neuer DDR-Fußballmeister.

Rekordspieler: Ulf Mehlhorn spielte von 1981 bis 1995 in 484 Pflichtspielen für Karl-Marx-Stadt/Chemnitz. Sein Debüt in der 1. Mannschaft gab er am 26. März 1988 im Spiel gegen Wismut Aue. In den folgenden Jahren wurde Mehlhorn wichtiger Bestandteil der Mannschaft, die zu dieser Zeit ihre erfolgreichste Zeit nach der Meistersaison 1966/67 erlebte. So spielte der FCK damals auch im UEFA-Cup gegen Porto, Sion und Juventus Turin. 1998 kehrte er aus Düsseldorf nach Chemnitz zurück und beendete 2005 seine Karriere im Profifußball.

Michael Ballack: Aus der Nachwuchsarbeit des Vereins ist unter anderem der ehemalige DFB-Kapitän Michael Ballack hervorgegangen. Von 1988 bis 1997 trug der 98-fache Nationalspieler das Trikot der Himmelblauen.

Pokal: Der Chemnitzer FC steht im Halbfinale des Sachsenpokals. In einem verrückten Spiel setzten sich die "Himmelblauen" am 11. November bei Budissa Bautzen mit 7:5 nach Elfmeterschießen durch. Der Regionalligist hatte einen zwischenzeitlichen 0:2-Rückstand aufgeholt und kämpfte bis zum Umfallen. Doch letztlich war der CFC das nervenstärkere Team.

13 Tore: Torreich verliefen die beiden Begegnungen Chemnitz gegen Kiel in der Vorsaison. Satte 13 Mal klingelte es im Gehäuse. In Chemnitz setzte sich der CFC mit 4:2 durch, an der Förde revanchierten sich die Störche mit einem deutlichen 5:2-Erfolg.

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