Sa. 13.30 Uhr: Holstein Kiel - VFC Plauen

Störche peilen 4. Saisonsieg an

Die Kieler Störche wollen gegen den VFC Plauen den 4. Saisonsieg einfahren und sich in der Spitzengruppe der Regionalliga Nord festbeißen.

Nach den beiden Spielen gegen die Spitzenteams aus Leipzig und Wolfsburg könnte man meinen, dass am Sonnabend um 13.30 Uhr mit dem VFC Plauen eine etwas leichtere Aufgabe auf die Kieler Störche wartet. Doch Cheftrainer Thorsten Gutzeit warnt vor Überheblichkeit: „Der VFC ist ein kampfstarkes Team mit einer kompakten Defensive. Wir werden viel Geduld aufbringen müssen, um den Abwehrriegel der Gäste zu knacken.“

Personell sieht es im Storchennest derzeit ausgezeichnet aus. Mit Fiete Sykora, Jakob Sachs, Florian Meyer und Kevin Schulz kehren vier wichtige Akteure in den Kader zurück. Darüber hinaus „verbessert sich Neuzugang Jaroslaw Lindner von Tag zu Tag“, so Gutzeit. Aber auch die jungen Florian Ziehmer, Dan-Patrick Poggenberg und der lauffreudige Ferhat Yazgan haben zuletzt die Gunst der Stunde genutzt und nachhaltig Eigenwerbung betrieben. Dem  Kieler Trainergespann bieten sich somit zahlreiche Varianten.

„Die Zuschauer sind sicherlich neugierig“, hofft Gutzeit gegen den VFC Plauen auf eine stimmungsvolle Kulisse. „Auch wenn vielleicht das Ergebnis des letzten Heimspiels am Ende wenig zufriedenstellend war, die Fans haben den Auftritt der Mannschaft auf jeden Fall positiv aufgenommen“, hofft Thorsten Gutzeit auch gegen Plauen auf die Unterstützung der Anhänger.

Der Boden im Holstein-Stadion wird sicherlich aufgrund der heftigen Regenfälle sehr tief sein. Das Training in Projensdorf findet derzeit auf Kunstrasen statt. Doch Gutzeit betont: „Mit den widrigen Bedingungen haben derzeit alle zu kämpfen. Wir wollen gewinnen und den eingeschlagenen Weg fortsetzen.“

Die Gäste aus dem Vogtland rangieren derzeit auf dem 11. Tabellenplatz, drei Zähler hinter den Kieler Störchen. Am vergangenen Wochenende unterlag die Mannschaft von Trainer Ronald Färber Hannover 96 II mit 2:3. Der VFC will an der Förde punkten, um den Abstand zur Gefahrenzone der Liga nicht kleiner werden zu lassen.

 

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