Mit Sieg aktuelle Tabellenregion verlassen

Holstein spielt erneut gegen Tabellenachbarn

Dem Last-Minute-Schock von Plauen folgte das Sicherheitsexempel von Wilhelmshaven. Bis zum Spielende kein Gegentor kassieren, lautete die Devise beim 0:0 im Spiel des 11. gegen den 12 der Regionalliga Nord. Am Samstag kommt nun der Tabellenzehnte ins Holstein-Stadion, gegen den der ersehnte Dreier endlich eingefahren werden soll.

Die anstrengende Saisonphase hat für die Störche begonnen: In den kommenden Wochen wird es zwischen den Spielen nie mehr als vier Tage Pause geben. Große Kraftakte stehen der Mannschaft von Thorsten Gutzeit bevor: „Jetzt wartet eine kräftezehrende Zeit auf uns, in der es vor allem auch auf laufintensiven Positionen zu Wechseln kommen könnte. Der Wille ist bei uns absolut da, allerdings fehlt uns in wichtigen Situationen – vor allem auch vor des Gegners Tor – die nötige Lockerheit.“ Im Training ist diese Lockerheit aktuell kaum zu erarbeiten, hochkonzentriert und angespannt geht es von Spiel zu Spiel: Am Samstag wartet Hertha BSC Berlin II, bevor am Mittwoch der HSV II zu Gast ist, und es am darauf folgenden Samstag nach Cottbus geht. „Uns ist klar, dass wir nur mit positiven Ergebnissen die derzeitigen Tabellenregionen verlassen können. Wir müssen einfach im Abschluss viel konsequenter werden. Ende März werden wir sicherlich in einigen Aspekten klarer sehen“, erklärt der Holstein-Trainer, der sich neben Zählbarem vor allen Dingen gesunde Spieler wünscht. Für das Spiel am Samstag stehen die Einsätze von Sofien Chahed (Knöchel), Marc Heider (Bluterguss), Ferhat Yazgan (Achillessehne) und Heiko Petersen (Adduktoren) auf der Kippe. Ihr Einsatz am Wochenende entscheidet sich womöglich erst kurz vor dem Spiel.

Die Berliner Talente-Elf konnten in ihren sechs Spielen im Jahr 2011 zweimal gewinnen: gegen den Tabellenletzten und den Tabellenvorletzten. 

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