"Wir haben nicht alles investiert"

Stimmen nach der 1:2-Niederlage gegen Bielefeld

Stimmen nach der 1:2-Niederlage gegen Bielefeld.

Tim Walter: Es war ein verdienter Sieg der Bielefelder. Wir haben in der ersten Halbzeit nicht stattgefunden, uns dämlich im eigenen Ballbesitz angestellt und nichts investiert. In der zweiten Hälfte wurde es etwas besser, aber es war symptomatisch, dass wir das Spiel am Ende abgeben. Das ist sehr ärgerlich. Wenn ich ein Spiel verliere, weil ich nicht alles investiere, dann ist das schlecht.

Uwe Neuhaus, Bielefeld-Trainer: Ich bin hochzufrieden. Wir haben in der ersten Halbzeit vieles von dem, was wir uns vorgenommen haben, gut umgesetzt. Wir wollten Fußball spielen und uns nicht zurückziehen. Zudem haben wir recht wenig zugelassen. Das Tor tat natürlich gut. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr ganz so eng zusammen gestanden und den Kielern mehr Räume gestattet. Wir sind dann durch eine Standardsituation zum Erfolg gekommen und haben den Sieg gut über die Zeit gebracht.

Johannes van den Bergh: Das war ein Spiel, das wir nicht verlieren dürfen. Wir sind nicht ins Spiel gekommen, haben aber trotzdem genügend Chancen, um das Spiel zu gewinnen. Die zweite Halbzeit war gut, leider pennen wir bei einem Standard, nicht zum ersten Mal in dieser Saison. Trotzdem – der Sieg der Bielefelder ist verdient.

Janni Serra: Wir haben kein gutes Spiel gemacht, wir haben zu langsam gespielt und zu viele Fehlpässe geschlagen. Das war heute nicht die Mannschaft, die in den vergangenen Spielen auf dem Platz gestanden hat. Wir wollen mit 30 Punkten in die Winterpause gehen, mit einem Sieg gegen Hamburg können wird das immer noch erreichen. 

Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSV: Bielefeld war in der ersten Halbzeit feldüberlegen, es wurde auch deutlich, dass diese Mannschaft besser ist als ihr aktueller Tabellenplatz. Am Ende kassieren wir ein spätes Tor zum 1:2, aber damit müssen wir leben.

Fabian Wohlgemuth, Sportdirektor: Das war insgesamt enttäuschend, vor allem die Leistung in der ersten Halbzeit. Auch nach dem 1:1 war leider keine wirkliche Steigerung zu erkennen. Die Mannschaft hat heute nicht auf dem Platz für den Sieg gelebt. Großes Lob an die Fans, sie haben trotzdem 90 Minuten Gas gegeben.

Zurück