Team des Jahres: Störche Zweiter

Handballmeister SG Flensburg wird mit hauchdünnem Vorsprung vor der KSV Erster

David Kinsombi ließ sich stellvertretend für seine Mannschaft ehren.
David Kinsombi ließ sich stellvertretend für seine Mannschaft ehren.

Die KSV Holstein hat bei der Wahl des Landesportverbandes zur "Mannschaft des Jahres" hinter der SG Flensburg-Handewitt den zweiten Platz belegt. Der Handballmeister, der zeitgleich sein Bundesligaheimspiel gegen GWD Minden bestritt, fehlte bei der Ehrung am Donnerstagabend im Kieler Schloss. Auf Platz drei landeten die Volleyballer von FT Adler, Meister der Dritten Liga Nord.

Die Flensburger, die erstmals nach 14 Jahren wieder Meister geworden waren, sammelten 19,97 Prozent der Stimmen ein, die am Fanvoting unter ndr.de/sh teilgenommen hatten. 18,95 Prozent der rund 13.000 Teilnehmer hatten sich für die KSV entschieden, die im vergangenen Jahr erstmals den Titel gewonnen hatte. Auf den weiteren Plätzen landeten DHB-Pokalsieger THW Kiel (15,64 Prozent), der SC Weiche Flensburg 08 (Meister der Fußball-Regionalliga, 15,29) und das Badminton-Team von Blau-Weiß Wittorf (12,57 Prozent), das sich in der Relegation für die Bundesliga qualifiziert hatte.

"Mit der Platzierung sind wir sehr zufrieden, die SG Flensburg hat sich diesen Titel verdient", sagte Trainer Tim Walter, der mit den Spielern David Kinsombi, Dominik Schmidt, Jannik Dehm, Johannes van den Bergh, Kenneth Kronholm und Stefan Thesker die KSV im Schloss vertreten hatte. "Der Rahmen für diese Veranstaltung war sehr schön", lobte Walter. "Hier werden auch Athleten und Sportarten gewürdigt, die sonst nicht so im Rampenlicht stehen."

In der Einzelwertung setzten sich die Ruderin Frieda Hämmerling und Jacob Heidtmann (Schwimm-Team Stadtwerke Elmshorn) durch.

 

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