Magdeburg beendet die „Burg-Woche“

Holstein Kiel will sich am Sonntag beim Aufsteiger den Pokalfrust von der Seele spielen

Atakan Karazor spielte sich mit starken Leistungen in die Startelf.
Atakan Karazor spielte sich mit starken Leistungen in die Startelf.

Der 1. FC Magdeburg tat sich eine Hinserie lang schwer mit der 2. Fußball-Bundesliga, feierte lediglich am achten Spieltag (1:0 gegen Sandhausen) einen Dreier und überwinterte auf einem Abstiegsplatz. Aber in das Fußballjahr 2019 startete der inzwischen von Michael Oenning (löste Jens Härtel im November 2018 ab) trainierte Aufsteiger mit zwei 1:0-Erfolgen (Aue und Ingolstadt). Beim Traditionsclub aus Sachsen-Anhalt wird das Team von Tim Walter auf einen alten Bekannten treffen, wechselte doch in der Winterpause Flügelflitzer Steven Lewerenz zum 1. FC Magdeburg. Am Sonntag (Anpfiff um 13.30 Uhr) möchte die KSV sich den Frust von der Seele spielen, den die äußerst unglückliche 0:1-Niederlage gegen den FC Augsburg im Pokal-Achtelfinale zur Folge gehabt hatte.

KSV-Trainer Tim Walter zu den Störchen: Wir haben gegen Augsburg ein überragendes Spiel gemacht. Trotz der Niederlage überwiegt dieser positive Eindruck, zumal wir in dieser Saison schon viele gute Spiele gezeigt haben. Die Bereitschaft und Überzeugung, dass unser Spiel funktioniert, ist da. Meine Jungs sind überzeugt davon, dass sie gut sind. Wir wollen Ballbesitz und die Kontrolle über das Spiel haben und dem Gegner unser Spiel aufzwängen. 

Walter zu Magdeburg: Wir freuen uns über viele Zuschauer und darauf, in solch einem Stadion zu spielen. Magdeburg hat durchaus eine gewisse Aggressivität in ihrem Spiel und spielen mittlerweile einen ansehnlicheren Fußball. 

Atakan Karazor zur Stimmung in Magdeburg: Wir stecken das als Team gut weg. Es gelingt uns immer wieder gut, uns gegenseitig zu motivieren. Wenn das Stadion gegen uns ist, wachsen wir dadurch als Team nur noch mehr. 

Personelle Situation: David Kinsombi (Schienbeinbruch), Aaron Seydel (Fersenreizung) und Stefan Thesker (Hüftprobleme) werden fehlen. Franck Evina ist nach muskulären Problemen wieder eine Option.

Hinspiel: Am vierten Spieltag feierte die KSV mit dem 2:1-Erfolg gegen den 1. FC Magdeburg den ersten Heimsieg. Dabei drehten die Störche vor knapp 9500 Zuschauern einen 0:1-Rückstand durch Tore von Alex Mühling (75., Freistoß) und des eingewechselten Aaron Seydel (87.), der eine butterweiche Flanke von Kingsley Schindler ins Netz köpfte, noch um. Bis zum Ausgleich hatte das Walter-Team einen langen Anlauf benötigt, um dann auf der Zielgeraden furios aufzutrumpfen.

Medieninfo: Sky überträgt live, der Multimedialiveticker der KSV (http://liveticker.holstein-kiel.de) liefert ab 13 Uhr alles Wissenswerte rund um das Spiel, ab 13.30 Uhr dann aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews. Medienpartner R.SH schaltet immer wieder live in die MDCC-Arena.

Faninfo:

Anfahrt: Mit dem Auto: Heinz-Krügel-Platz 1, 39114 Magdeburg (Strecke 370 km, Fahrzeit 3:20 Stunden). Es befinden sich mehrere Parkplätze an der MDCC Arena. Darunter Parkplätze am Gübser Weg und in der Friedrich-Ebert-Straße 68, die bei Veranstaltungen kostenpflichtig sind.

Mit der Bahn: Ab dem Hauptbahnhof mit der Straßenlinie 6, Haltestelle „Brandenburger Straße“, Richtung „Herrenkrug“ bis zur Haltestelle „Berliner Chaussee“. Ab 10.30 Uhr ist am Bahnhof MD-Neustadt ein Shuttleverkehr eingerichtet.

Eintrittspreise: Ein Stehplatz kostet 17 Euro (ermäßigt 15,50 Euro), Sitzplatz ab 18 Euro (ermäßigt 16,50 Euro, Preise jeweils inklusive Tageskassenzuschlag) Es wurden bisher knapp 500 Tickets für den Kieler Gästeblock verkauft, die Tageskasse ist geöffnet. Insgesamt rechnet der FCM mit knapp 20.000 Zuschauern.

Das Stadion wird um 11.30 Uhr geöffnet.

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