Letzte Ausfahrt Sandhausen

So. 13.30 Uhr: SV Sandhausen – Holstein Kiel

Die KSV Holstein verabschiedet sich mit dem Gastspiel beim SV Sandhausen (Sonntag, 13.30 Uhr) aus einem überaus erfolgreichen Jahr 2017. Damit der letzte Akt keinen Schatten wirft, will sich das Team von Markus Anfang unbedingt mit einem Erfolgserlebnis in die Winterpause verabschieden, die für die Störche am 2. Januar endet. Aber: Der SV Sandhausen ist die drittbeste Heimmannschaft der 2. Fußball-Bundesliga (fünf Siege, nur sieben Gegentore) und beendete die Hinrunde auf Platz sieben (24 Punkte). Die Störche, die als Herbstmeister (33 Punkte) anreisen, sind also trotz ihrer starken Bilanz als Gäste (Platz zwei in der Auswärtstabelle, seit dem 4. August auf fremden Plätzen in der Liga ungeschlagen) gewarnt.

Markus Anfang zu den Störchen: Die Herbstmeisterschaft ist eine schöne Momentaufnahme, mehr aber auch nicht. Der Druck auf die Jungs wird dadurch sicher nicht steigen, den größten Druck machen wir uns sowieso immer selbst, weil wir jedes Spiel gewinnen wollen. Auch das in Sandhausen. Wir denken von Spiel zu Spiel, es ist nicht sinnvoll, sich zu früh zu große Ziele zu setzen. Werden die verfehlt, müssen sie dann durch kleinere ersetzt werden. Besser ist es, sich erst einmal kleinere zu setzen. Und das bedeutet für uns, dass wir in Sandhausen ein gutes Spiel machen wollen. Anschließend setzen wir uns dort noch einmal zusammen, danach beginnt die Winterpause.

Anfang zu Sandhausen: Jeder in der Liga sagt das Gleiche: Sandhausen ist eine Mannschaft, die unglaublich schwer zu bespielen ist, weil sie sehr zweikampfstark ist. Das haben wir bereits im Hinspiel erlebt, als wir in den ersten 20 Minuten große Probleme mit Sandhausen hatten und erst nach und nach zu unserem Spiel gefunden haben.  Unsicher ist auch, wie die Witterungsverhältnisse und der Zustand des Platzes sein werden, vielleicht ist es gar nicht möglich, dort richtig Fußball zu spielen. Dann müssen wir damit richtig umgehen.

Hinspiel: Am 30. Juli 2017  kehrte die KSV nach 36 Jahren in die 2. Liga zurück, erster Gegner war der SV Sandhausen, ein etablierter Verein dieser Liga. Die Gäste führten 2:0, hatten gute Gelegenheiten, das womöglich vorentscheidende 3:0 zu erzielen, doch dann drehten Steven Lewerenz und Marvin Ducksch, der  in der letzten Sekunde der Nachspielzeit einen Freistoß verwandelte, die Partie noch um. Holstein Kiel war in der 2. Liga angekommen.

Personelle Situation: Kingsley Schindler musste krankheitsbedingt zwei Tage pausieren, kehrte aber inzwischen wieder ins Mannschaftstraining zurück.

Medien-Info: Sky überträgt live, der Multimedia-Liveticker der KSV Holstein (http://liveticker.holstein-kiel.de) beginnt bereits ab 13 Uhr, eine halbe Stunde vor dem Abpfiff, mit einer ausführlichen Vorberichterstattung und informiert anschließend mit aktuellen Zwischenständen, Fotos und Interviews aus Sandhausen. Medienpartner R.SH schaltet immer wieder live ins Stadion.

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