KSV hebt Hausverbot gegen die „Sektion Spielsucht" auf

Erfolgreiche Gespräche in Projensdorf

Die KSV Holstein hebt das Hausverbot gegen die „Sektion Spielsucht“ noch vor dem heutigen Heimspiel (Sonnabend, 14 Uhr) gegen Jahn Regensburg auf.  

Der Fußball-Drittligist hatte diese Fangruppierung für die Vorfälle am 16. September verantwortlich gemacht. Beim Heimspiel gegen den VfL Osnabrück wurde unter anderem eine Rakete auf die Haupttribüne geschossen, ein Zuschauer erlitt dabei ein Knalltrauma. Nach weiteren Ermittlungen des Vereins stellte sich nun heraus, dass es sich bei den Verantwortlichen um Gäste der aktiven Fanszene der KSV Holstein gehandelt hat.

Bis Freitagabend gab es keinen Dialog zwischen dem Verein und der „Sektion Spielsucht“, die auch bis dato nie an den regelmäßigen Treffen mit Vertretern der Fangruppierungen teilgenommen hat. Am Freitagabend trafen sich beide Parteien erstmals in der Geschäftsstelle der KSV. Die „Sektion Spielsucht“ übernahm in einem konstruktiven Gespräch eine Mitverantwortung dafür, dass aus ihrem Bereich heraus die Rakete abgefeuert wurde. Davon, dass es einer aus ihren Reihen gewesen sein soll, distanzierte sie sich jedoch glaubhaft.  

„Ich finde es großartig, dass wir uns in dieser schwierigen Situation an einen Tisch gesetzt haben“, sagte Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSV. „Wir haben eine gute Lösung gefunden und starten an diesem Tag neu durch – alle gemeinsam für den Verein.“ Die „Sektion Spielsucht“ versprach zudem, künftig regelmäßig an den Fanratssitzungen teilzunehmen.

 

 

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