Konzentration für ein glückliches Ende

Fr. 19 Uhr: SpVgg Unterhaching - Holstein Kiel

Holstein möchte in Unterhaching jubeln...

Der VfL Osnabrück war am vergangenen Wochenende die vielleicht stärkste Mannschaft, die bisher in der Saison 2013/14 ihre Visitenkarte im Holstein-Stadion abgegeben hat. Mit der Punkteteilung (1:1) konnte KSV-Trainer Karsten Neitzel am Ende gut leben. Am Freitag um 19 Uhr steht nun die Partie beim Tabellenfünften  SpVgg Unterhaching auf dem Flugschreiber der Störche. Zwischen Holstein-Stadion und Sportpark Unterhaching liegen satte 870 Kilometer. Für den nördlichsten Profifußball-Verein Deutschlands ist es die zweitweiteste Entfernung in dieser Saison.

Karsten Neitzel zur SpVgg Unterhaching: „Von der Altersstruktur her ähnelt Unterhaching einer U23-Mannschaft. Dementsprechend ist die Ausrichtung recht offensiv. Die Spielvereinigung ist sehr flexibel, vor allem bei eigenem Ballbesitz. In der vergangenen Saison war Unterhaching lange Zeit eine Überraschung in der 3. Liga. Das scheint sich in dieser Spielzeit zu wiederholen.“

Karsten Neitzel über seine Störche: „Es ist wieder wichtig, dass wir unsere Leistung auf den Platz bringen und vor allem in spielentscheidenden Situationen Verantwortung übernehmen. Wir wollen Präsenz zeigen, uns die nötigen Chancen herausspielen und am Ende ein glückliches Ende erleben. Für uns ist es wichtig, dass wir in der Spur bleiben und nach zuletzt drei ungeschlagenen Spielen in Liga und Pokal erneut ein positives Ergebnis erzielen. Die weite Anfahrt ist für uns kein Problem. Wir fliegen nach München und begeben uns nach dem Spiel mit dem Bus auf die Heimreise. Die Mannschaft hat in der letzten Saison dafür gekämpft, endlich wieder in der 3. Liga zu spielen und auch nach Unterhaching fahren zu dürfen. Die Entfernung stört niemanden.“

Personal: Neben Patrick Breitkreuz (Muskelfaserriss) und David Urban (seit Dienstag zurück im Mannschaftstraining) fallen auch die Langzeitverletzten Marlon Krause, Jaroslaw Lindner und Andy Hebler aus.

Historie: Für Holstein ist es erst das vierte Aufeinandertreffen mit dem ehemaligen Erstligisten. Neben der 0:2-Niederlage im DFB-Pokal am 19. August 2005 – damals mit dem heutigen Trainerassistenten Jan Sandmann in der Abwehr – erlebten die Zuschauer in der 3. Liga-Saison 2009/10 in Unterhaching eine 1:3-Niederlage der KSV und im Holstein-Stadion ein 2:2-Unentschieden. Die Störche hoffen nun auf den ersten Sieg gegen die Bayern.

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