Keine Tore an der Jade

SV Wilhelmshaven - Holstein Kiel 0:0

Florian Meyer entwischt seinem Bewacher Phil Schlüter.

Keine Treffer im Jadestadion zwischen dem SV Wilhelmshaven und Holstein Kiel. Die Tabellennachbarn trennten sich vor 780 Zuschauern torlos mit 0:0. Die Störche zeigten eine sehr engagierte Leistung, die leider nicht mit eine Dreier belohnt wurde.

KSV-Coach schenkte ein weiteres Mal der Startelf des 5:1-Erfolges von Leipzig das Vertrauen. Der nach seiner abgesessenen Gelbsperre wieder in den Kader gerückte Stürmer Fiete Sykora nahm zunächst auf der Bank Platz. Schon früh zeigte sich, dass der SV Wilhelmshaven das Kaliber des VFC Plauen hatte. Die Gastgeber stemmten sich mit Körper- und Kampfkraft gegen die Störche, die ihrerseits versuchten spielerisch Mittel und Wege zu finden, vor das Tor des SVW zu kommen. Der auffällige Sofien Chahed versuchte ein ums andere Mal die flinken Außen Flo Meyer und „Schüssel“ Schüßler oder Marc Heider in der Spitze einzusetzen, doch die letzte Präzision fehlte. In den ersten 20 Minuten konnte der SVW noch offensive Akzente setzen, doch wirkliche Gefahr entstand auch für Michael Frech im Holstein-Tor nicht. Aufkommende Aufregung dann nach einer guten halben Stunde: Erst trifft der SVW-Stürmer Jurez den Ball aus 18 Metern vor dem Holstein-Gehäuse nicht richtig. Im direkten Gegenzug kann SVW-Keeper Rickert einen strammen 20-Meter-Schuss von Flo Meyer mit größter  Mühe an die Latte lenken. Die Störche hatten zwar die größeren Spielanteile, schafften es aber ebensowenig wie die Gastgeber, Zählbares bis zur Pause zu erspielen. 

Nach der Pause wechselte Thorsten Gutzeit Kevin Schulz für Heiko Petersen ein. Am Spielverlauf änderte sich wenig: Holstein wirkte frischer und agiler, während Wilhelmshaven auf Fehler der Störche zu warten schien. Spielerisch ging von den Hausherren wenig Gefahr aus. Die beste Gelegenheit zehn Minuten vor Schluss: Nach einem Meyer-Freistoß setzt sich Abwehrriese Marco Steil im Kopfballduell durch, doch SVW-Torwart Rickert klärt diesmal per Fuß. Nur zwei Minuten danach scheiterte Sofien Chahed mit einem 20-Meter-Schuss am Außenpfosten. Das war’s. 

Holstein-Coach Thorsten Gutzeit zeigte sich mit dem Remis in Wilhelmshaven durchaus zufrieden: „Nach dem schlimmen Spiel in Plauen war es sehr positiv, dass wir keinen Treffer kassiert haben. Heute hatten wir nur wenige Torchancen, aber der Einsatz hat absolut gestimmt. Glück und Selbstvertrauen sind derzeit nicht auf unserer Seite. Das war ein gerechtes Remis, damit kann ich gut leben. Man sieht, dass wir uns weiterhin jeden Schritt erarbeiten müssen. Nun freue ich mich darauf, endlich mal wieder ein Heimspiel zu haben.“

Wolfgang Steinbach meinte: „Wenn das Spiel 2:2 ausgegangen wäre, dann hätten die Zuschauer zufriedener nach Hause gehen können. Zum Glück haben wir hinten die Null gehalten, aber vorne hatten wir keine Durchschlagskraft. Wir haben gegen Kiel läuferisch alles herausgeholt, jeder hat sich reingehauen. Für uns war das ein Punktgewinn gegen den Abstieg.“

Holstein Kiel: Frech – Petersen (ab 47. Schulz), Steil, Jürgensen, Gutzeit – Fischer, Müller – Schüßler (ab 62. Sachs), Chahed (ab 82. Sykora), Meyer - Heider


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