6 Fakten zum nächsten Gegner

Sa. 14 Uhr: Holstein Kiel - Fortuna Köln

Das Südstadion in Köln, die Heimstätte der SC Fortuna

Am Sonnabend um 14 Uhr erwarten die Kieler Störche den SC Fortuna Köln im Holstein-Stadion. Wie immer präsentieren wir spannende Fakten aus der Vereinsgeschichte und Gegenwart unserer Gäste...

Kurzhistorie: Der Sportclub Fortuna Köln e. V. ist ein Fußball- und Handballverein. Der Fußballverein ist nach dem 1. FC Köln der erfolgreichste Club der Rheinmetropole. Nach einer einzigen Saison in der Fußball-Bundesliga (1973/74) war die Fortuna 26 Jahre lang Zweitligist. Seit dem Aufstieg mit der Regionalliga-Meisterschaft 2014 spielt die Fortuna in der 3. Liga. In den beiden Drittliga-Aufstiegsspielen setzte man sich mit einem 1:0-Heimsieg und einer 1:2-Auswärtsniederlage gegen die zweite Mannschaft des FC Bayern München durch. Im ersten Drittliga-Jahr gelang der Klassenerhalt am 36. Spieltag trotz einer deutlichen Niederlage bei Holstein Kiel. In einer ziemlich ausgeglichenen Liga war die Abstiegsgefahr 2015/16 für die Fortuna etwas früher gebannt; am Ende belegte sie Platz 11.

Größter Erfolg: Höhepunkt der Vereinsgeschichte waren zum einen das Erstligajahr 1973/74, als man nur wegen der schlechteren Tordifferenz wieder absteigen musste, und zum anderen das DFB-Pokalfinale am 11. Juni 1983 gegen den Lokalrivalen 1. FC Köln, das die spielerisch und kämpferisch bessere Fortuna unglücklich mit 0:1 verlor. Im Halbfinale hatten die Kölner Borussia Dortmund mit 5:0 besiegt.

Kult-Trainer: Von 1974 bis 1984 spielte Hannes Linßen als Stürmer und Mittelfeldspieler für die Fortuna, davor kickte er für den MSV Duisburg. Er erhielt im Trikot der „Zebras“ am 23. Januar 1971, beim Spiel Rot-Weiss Oberhausen gegen den MSV, die erste jemals in der Bundesliga verhängte gelbe Karte. Von 1984 bis 1995 war Linßen in unterschiedlichen Funktionen bei „seiner“ Fortuna und beim 1. FC Köln (Co-Trainer 1990 bis 1993) tätig. Im Jahr 1998 wurde er vom 1. FC Köln sogar kurzzeitig als Sportdirektor engagiert.

Kult-Spieler: Zahlreiche prominente Gesichter trugen nach dem 2. Weltkrieg das Fortuna-Trikot. Zu den bekanntesten gehörten ohne Zweifel: Anthony Baffoe, Wolfgang Fahrian, Uwe Fuchs, Dirk Hupe, Karl-Heinz Mödrath, Wolfgang Rolff, Dieter Schatzschneider, Tim Wiese oder auch Tony Woodcock. Unter den ehemaligen Trainern tummeln sich Persönlichkeiten wie Bernd Schuster, Toni Schumacher, Gerd Roggensack, Hans Krankl und auch Peter Vollmann.

Ewige Tabelle(n): In der Ewigen Erstliga-Tabelle belegt der SC Fortuna Köln Platz 47. In der Ewigen Zweitliga-Tabelle rangieren die Südstädter auf Platz 3. Als einzige Mannschaft neben Aachen und Fürth absolvierte die Fortuna 26 Spielzeiten in der 2. Bundesliga.

Stadion: Der SC Fortuna Köln trägt seine Heimspiele im Kölner Südstadion im Stadtteil Zollstock aus. Von 1967 bis 1978 fanden die Heimspiele des Vereins im Müngersdorfer Stadion statt. Die Heimspiele der gemeinsamen Bundesliga-Saison 1973/74 mussten der 1. FC Köln und der SC Fortuna Köln in der benachbarten Müngersdorfer Radrennbahn austragen.

 

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