Serra: "Jetzt wäre Dortmund super"

Stimmen nach dem Pokalsieg gegen den SC Freiburg

Janni Serra leitete die Wende ein.
Janni Serra leitete mit dem 1:1 die Wende ein.

Tim Walter: Das Gegentor war ein echter Wachmacher. Aber es spricht für die Jungs, dass sie das abschütteln und Vertrauen in die eigene Stärke zeigen. Wir haben trotz des Rückstands mutig und hoch verteidigt, gut Fußball gespielt und viele Situationen kreiert. Wir wussten, dass wir etwas mit den Kräften haushalten müssen und haben in der zweiten Halbzeit ein bisschen tiefer gestanden. Freiburg ist dann besser ins Spiel gekommen, aber wir haben letztlich die Situation, die wir hatten, genutzt. Insgesamt war der Sieg nicht unverdient. Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft.

Christian Streich, Freiburg-Trainer: Wir sind super ins Spiel gekommen, haben dann aber nicht präzise genug gespielt und waren in den Zweikämpfen nicht aggressiv genug. Dadurch haben wir Kiel aufgebaut. Wie wir das erste Gegentor kassiert haben, war symptomatisch. Die zweite Hälfte war dann wesentlich besser, bis auf die Aktionen im letzten Drittel. Da waren wir weiterhin nicht genau genug. Wir hatten viele Durchstecksituationen und auch gute Torchancen, die wir nicht nutzen konnten. Entscheidend war am Ende, dass wir nicht gut genug in die Spitze gespielt haben. Wenn man so gut ins Spiel kommt, und die erste Hälfte so weggibt, dann hat man auch verdient verloren.

Dominik Schmidt: Ich müde, aber sehr glücklich. Wir haben über 90 Minuten ein starkes Spiel gemacht. Wir hatten zwei Tage weniger Pause als Freiburg, aber wir sind wieder an unsere Grenzen gegangen und haben uns am Ende dafür belohnt. Wir bekommen das neue Spielsystem immer besser rein.

Janni Serra: Ich bin sehr kaputt, so wie der Rest der Mannschaft. Der Einsatz war hervorragend. Dortmund als nächster Gegner wäre super.

Kenneth Kronholm, Man of the Match: Unbeschreiblich! Wir haben einen Bundesligisten geschlagen, wir haben es heute einfach geil gemacht, jeder hat für den anderen gekämpft. Wir haben einfach Bock zu kicken. Das Publikum war heute der 12., 13. und 14. Mann. 

David Kinsombi: Die Freiburger kamen gut ins Spiel, aber wir haben uns nicht beirren lassen. Wir haben über die 90 Minuten auf Augenhöhe gespielt. Ich habe nach meinem Tor gleich auf die Uhr geschaut und gesehen, dass wir noch einen langen Weg gehen können. Aber das ist uns gelungen.

Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer: Was für ein Wahnsinn! Nach dem 0:1 war erst einmal Schockstarre angesagt, aber am Ende haben wir verdient gewonnen. Eine ganz tolle Mannschaftsleistung, tolles Publikum, wir ziehen gerne in die nächste Runde ein. Wir können die Pokalschreck-Shirts wieder rausholen.

Steffen Schneekloth, Präsident der KSV: Ein völlig verdienter Sieg! In den ersten zwei Minuten hatte ich ein wenig Sorgen, aber nach Minute fünf waren wir Herr im eigenen Hause. Dritte Runde? Für uns tolles Publikum wünsche ich mir ein Heimspiel, der Gegner ist da zweitrangig.

 

 

Zurück