Holstein Kiel - Hallescher FC 1:1 (1:0)

Störche warten weiter auf 2. Heimsieg

Die beiden Kieler Jaroslaw Lindner und Yannick Jakubowski bedrängen Halles Christian Kamalla.

Die Kieler Störche warten im Holstein-Stadion weiter auf den 2. Heimsieg. Die Partie gegen den Halleschen FC endete vor 2753 Zuschauern am Ende mit 1:1 (1:0). Nachdem Fiete Sykora die KSV in der 10. Minute in Führung gebracht hatte, konnte Pavel David 13 Minuten nach der Pause auf Vorarbeit von Marco Stier ausgleichen.

Die Gutzeit-Elf hatte nach dem 1:0 zahlreiche gute Möglichkeiten, frühzeitig eine Entscheidung herbeizuführen. Doch Florian Ziehmer aus 10 Metern frei vor HFC-Keeper Darko Horvat (20.), Kevin Schulz aus 12 Metern halblinker Position (21.) und Karsten Fischer von der 16-Meter-Raum-Grenze (24.) konnten das Leder nicht in den Maschen unterbringen. In der 25. Minute verpasste Toni Lindenhahn bei der ersten guten Gästechance frei vor Frech. Eine Minute später verhinderte Frech den Ausgleich gegen den Ex-Storch Thomas Neubert.

Nach der Pause schlug der FC zurück. Nach einem Patzer von Kevin Schulz in der 58. Minute bediente Marco Stier seinen Mitspieler Pavel David und der ließ sich die Chance zum Ausgleich nicht nehmen. Der Lattentreffer von Christian Jürgensen (72.) war die letzte dicke Chance der Störche, endlich die Heimmisere zu beenden. Wenige Sekunden zuvor konnte Christoph Klippel einen „Riesen“ von Jakob Sachs in höchster Not auf der Torlinie klären.

In den letzten Minuten der kämpferisch geführten Partie hatten die Gäste mehrfach die Chance, doch noch drei Zähler mit an die Saale zu nehmen. In der 87. Minute scheiterten Nico Kanitz, Alen Lekavski und Pavel David hintereinander entweder an ihren Nerven oder Michael Frech zwischen den Kieler Pfosten. In der 89. Minute konnte David beinahe ein Missverständnis von Karsten Fischer und Schlussmann Frech zum Siegtreffer nutzen. Und in der Schlussminute verpasste Lindenhahn freistehend aus halbrechter Position.

„Ich denke, dass es am Ende ein gerechtes Unentschieden war“, so Gästetrainer Sven Köhler. „Erst nach der Pause haben wir ordentlichen Fußball gespielt und verdientermaßen den Ausgleich gemacht. Am Ende hatten wir Riesenchancen für einen Sieg. Heute hätten beide Teams gewinnen können.“

„Im Endeffekt ist das Resultat gerecht. Wir haben im Moment nicht das Glück, unsere Torchancen verwerten zu können. Wir hatten heute viele Fehler im Spiel, dennoch stimmte die Einstellung meiner Mannschaft“, so KSV-Coach Thorsten Gutzeit. „Wir wollten gern gewinnen heute, dennoch war es für uns ein Schritt nach vorn!“

Am kommenden Freitag reisen die Kieler Störche zum Spitzenreiter Chemnitzer FC.

Holstein Kiel: Frech – Schulz (69. Sachs), Müller, Jürgensen, Camps (75. Steil) – Jakubowski, Henke, Fischer, Ziehmer – Sykora (69. Heider) – Lindner

Zuschauer: 2753

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