Erstliga-Fussball im Holstein-Stadion möglich

DFL lenkt ein - nun volle Konzentration auf die beiden Relegations-Spiele

Holstein Kiel hat durch umfangreiche Zusagen gegenüber der Deutschen Fußball Liga (DFL) den Weg geebnet, um im Fall eines Aufstiegs in die Bundesliga in der kommenden Saison 2018/2019 im eigenen Stadion spielen zu können. Kurzfristig hatte die KSV neue Unterlagen eingereicht.

Darin seien konkrete Lösungsansätze zur Erfüllung der von den Profiklubs selbst beschlossenen Kriterien der Lizenzierungsordnung benannt worden. Die Pläne sehen ein Erreichen der erforderlichen Kapazität von 15.000 Zuschauerplätzen im Holstein-Stadion durch eine Zusatztribüne im Bereich der Gegengerade bereits Ende Oktober 2018 vor.

Die Entscheidung ist von historischer Bedeutung. Erstmals seit 1963 könnte das Holstein-Stadion im Aufstiegs-Fall ab Mitte August wieder Erstliga-Fußball erleben. An jenem Ort, an dem die Störche schon in ihrem Meisterjahr 1911/12 ihre Heimspiele austrugen.

Riesengroß war die Erleichterung bei Fans und Verantwortlichen am Mittwochnachmittag. Nun gilt die volle Konzentration endgültig den beiden Spielen gegen Wolfsburg am Donnerstag (Volkswagen Arena) und am Pfingstmontag (Holstein-Stadion) um jeweils 20.30 Uhr.

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