Endlich wieder DFB-Pokal!

Fr. 20.45 Uhr: Holstein Kiel - Eintracht Braunschweig

In der vergangenen Saison musste die KSV Holstein zuschauen, jetzt sind die Störche wieder dabei: In der ersten Runde um den DFB-Pokal trifft der Fußball-Zweitligist am Freitagabend (20.45 Uhr) auf den Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig.

Gegen den SV Sandhausen (2:2) war das Holstein-Stadion am ersten Spieltag schon mit mehr als 9.500 Zuschauern gut gefüllt, gegen die „Löwen“ wird die Zahl der verkauften Tickets in dieser Saison voraussichtlich erstmals im fünfstelligen Bereich liegen. Trainer Markus Anfang und sein Team freuen sich auf den Nord-Klassiker. „Viele unserer Fans haben sich Dortmund, Bayern oder Leipzig gewünscht“, sagt Kapitän Rafael Czichos. „Es ist ein Ligaduell, in dem die Chancen deutlich besser sind, eine Runde weiterzukommen. Und dafür werden wir alles tun.“

„Etablierter Zweitligist“

Der Respekt vor den Gästen, die in der vergangenen Saison erst in der Aufstiegs-Relegation am Bundesliga-16. VfL Wolfsburg (0:1/0:1) gescheitert sind, ist aber groß. „Braunschweig ist ein etablierter Zweitligist“, sagt Anfang, „und einer der Aufstiegsfavoriten in dieser Saison.“ Das Team von Torsten Lieberknecht liegt nach den ersten beiden Spieltagen (2:0 gegen Heidenheim, 2:2 gegen Düsseldorf) als Tabellen-Vierter schon voll auf Kurs.        

Aktuelle Infos zum Pokalspiel

KSV-Trainer Markus Anfang zu den Störchen: „In Berlin (3:4, d. Red.) haben wir erlebt, dass auch jeder kleine Fehler bestraft wird. Daraus müssen wir lernen. Wir haben uns bisher in der neuen Liga aber gut verkauft, die ersten 20 Minuten gegen Sandhausen (2:2, d. Red.) einmal ausgenommen. Unsere Abläufe werden wir nicht ändern, der einzige Unterschied zu einem Wettkampfspiel in der Liga ist ja der, dass es diesmal einen Sieger geben muss.“

Personal: Luca Dürholtz (Erkältung), Arne Sicker (Aufbautraining nach Virusinfektion) und Atakan Karazor (Aufbautraining nach Innenbandriss) fehlen, über den Einsatz von Marvin Ducksch (Fußprobleme) wird nach dem Training am Donnerstagabend entschieden.     

Schiedsrichter: Guido Winkmann (Kerpen). Der neue Anlauf im DFB-Pokal bedeutet auch ein Wiedersehen mit Schiri Winkmann. Dessen letztes Gastspiel an der Förde datiert vom 8. August 2015 – genau – im letzten DFB-Pokalspiel der KSV gegen den VfB Stuttgart (1:2). Es war nur eine von zwei Niederlage der Störche in elf Spielen unter der Leitung des 43-Jährigen. In den weiteren Partien gab es vier Remis und fünf Siege. Der Bedeutendste war wohl das 3:1 beim SV Darmstadt 98 am 38. Spieltag der Saison 2013/14, mit dem Holstein den Klassenerhalt in der 3. Liga sicherte.

Medien: Sky überträgt live. Der Liveticker der KSV Holstein und der Kieler Nachrichten (www.kn-ksv-liveticker.de) liefert aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews. Und wer auf das Radio setzen möchte, schaltet bei Medienpartner R.SH ein, der mit Liveeinblendungen aus dem Holstein-Stadion berichten wird. 

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