Die „Eisernen“ kommen

Holstein Kiel – Union Berlin, Dienstag, 20.30 Uhr

Emotionen pur zum Start der 2. Bundesliga

Das Hinspiel zwischen der KSV Holstein und Union Berlin gehört zu den absoluten Highlights im bisherigen Saisonverlauf der 2. Fußball-Bundesliga. In einer rasanten Partie unterlagen die Störche in ihrem ersten Auswärtsspiel als Aufsteiger nach zweimaliger Führung letztlich mit 3:4. Aus dieser unglücklichen Niederlage zog das Team von Markus Anfang die richtigen Schlüsse und verabschiedete sich als Zweiter (33 Punkte) in die Winterpause. Die „Eisernen“ aus Berlin, die den Aufstieg in die Bundesliga anpeilen, liegen als Sechster schon sieben Punkte hinter der KSV zurück. Mit mehr als 2000 Fans im Rücken wird das Team des neuen Trainers André Hofschneider am Dienstagabend (20.30 Uhr) im ausverkauften Holstein-Stadion alles daran setzen, drei Punkte aus Kiel zu entführen.

Markus Anfang zu den Störchen: Es ist ungewöhnlich, dass drei Spieler auf Schlüsselpositionen fehlen, aber wir sind überzeugt davon, dass wir das hinbekommen. Wir haben im Laufe der Saison immer wieder betont, dass wir Kader- und keine Stammspieler haben. Jetzt haben andere eine Chance.

Anfang zu Berlin: Wir wollen wie schon zu Beginn der Saison mit Euphorie, Spaß und Überzeugung in das erste Spiel im Jahr 2018 gehen. Nach dem Hinspiel waren alle zufrieden mit der gezeigten Leistung, Fans und Mannschaft. Das wollen wir wieder schaffen - ein gutes Spiel machen.

Personal: Neben Christopher Lenz, Manuel Janzer und Arne Sicker (alle verletzt) fehlen Rafael Czichos, Dominik Schmidt und Alexander Mühling (gesperrt).

Medieninfo: Sky überträgt live, der Liveticker der KSV Holstein (http://liveticker.holstein-kiel.de) liefert eine halbe Stunde vor dem Anpfiff alle Infos rund um das Spiel und ab dem Anpfiff die aktuellen Zwischenstände, Fotos und Interviews. Medienpartner R.SH schaltet immer wieder live ins Holsteinstadion.

Faninfo: Hinter der Westtribüne und der Gegengeraden sind neuen Toilettenstationen eingerichtet worden, eine dritte Einheit (Vortribüne) wird im Heimspiel gegen Jahn Regensburg (3. Februar) angeschlossen sein. Damit hat die KSV die Kapazität an Toiletten im Vergleich zur Vorsaison für eine Investitionssumme von 150.000 Euro verdoppelt.  „Wir haben auf die berechtigte Kritik an der Toilettensituation reagiert und die Infrastruktur des Stadions wieder ein Stück besser gemacht“, sagt Wolfgang Schwenke, Kaufmännischer Geschäftsführer der KSV. Das Stadion wird zwei Stunden vor dem Anpfiff geöffnet, in der Pause tritt Erik Cohen („Englische Wochen“) auf.

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