Der Traditionsclub von der Rosenau

6 Fakten zum DFB-Pokalgegner FC Augsburg (Mi. 18.30 Uhr im Holstein-Stadion)

Der größte Sohn des FC Augsburg: Helmut Haller

Der Verein: 1969 fusionierte der BC Augsburg mit dem TSV Schwaben Augsburg zum FC Augsburg. Die beiden größten Erfolge der Schwaben waren der Aufstieg in die 1. Bundesliga 2011 sowie der Einzug in die Europa League 2015, das Aus kam gegen den FC Liverpool (0:0/0:1).

Club-Legenden: Zu den bekanntesten Persönlichkeiten der Vereinsgeschichte zählen die Trainer Max Merkel, Thomas Tuchel und Armin Veh sowie die Spieler Ulrich Biesinger, Karl-Heinz Riedle, Bernd Schuster und vor allem natürlich Helmut Haller. Der Halbstürmer trug von 1958 bis 1970 33 Mal das DFB-Trikot (13 Tore). Der Edeltechniker spielte von 1957 bis 1962 für Augsburg, ehe er zum FC Bologna und Juventus Turin wechselte.

Der Trainer: Manuel Baum sitzt seit Dezember 2016 auf dem Trainerstuhl der Augsburger. Er übernahm den Posten von Dirk Schuster. Seine Fußballkarriere begann er als Torwart in der Jugend von 1860 München. Danach spielte er für den FC Ismaning in der Bayernliga und für den unterklassigen FC Unterföhring. Seit Ende Februar wird er von Ex-Nationaltorhüter Jens Lehmann unterstützt.

Das Stadion: Die historische Heimstätte des FC Augsburg war bis 2009 das Rosenaustadion mit einstmals 28.000 Zuschauerplätzen. Es wurde am 16. September 1951 eröffnet und besaß bis 1972 aufgrund seiner Größe und Modernität eine große Bedeutung für Fußball und Leichtathletik. Seit dem 26. Juli 2009 trägt der FC Augsburg seine Heimspiele in der WWK-Arena aus. Zur Premiere traf der FCA auf eine Schwaben-Auswahl. Geplant wurde das Stadion in zwei Ausbauphasen: Im 1. Bauabschnitt entstand das Stadion zuerst mit einem Rang. Insgesamt besitzt es 19.060 Sitzplätze und weitere 11.034 Stehplätze. Die Logen bieten weiteren 520 Gästen Platz. Damit erreicht das Stadion eine Gesamtkapazität von ca. 30.600 Plätzen.

Zuschauerrekord: Der Zuschauerrekord des FCA ist bereits 46 Jahre alt. Beim Regionalligaspiel gegen den 1. FC Nürnberg strömten 42.000 Zuschauer in das Rosenaustadion. Die höchste Besucherzahl bei einem Fußballspiel stammt mit fast 65.000 Zuschauern vom 9. November 1952 beim internationalen Vergleich zwischen Deutschland und der Schweiz, ermöglicht durch temporäre Zusatztribünen.

Spiele: Das Achtelfinal-Spiel im Holstein-Stadion ist eine Premiere. Der Pokal-Hit am Mittwochabend ist nämlich das erste Aufeinandertreffen beider Mannschaften in einem Pokalspiel. Auch im Ligabetrieb gab es noch nie ein Duell zwischen Kiel und Augsburg. Allerdings gab es drei Freundschaftsspiele zwischen dem Vorgängerverein BC Augsburg und der KSV, alle Tests endeten mit einen Unentschieden. Beide Vereine erreichten übrigens je einmal das Pokal-Halbfinale. In der Saison 2009/10 unterlag der FCA dort beim SV Werder Bremen mit 0:2. Für die Störche liegt der Einzug in das Halbfinale deutlich länger zurück. Im Tschammer-Pokal, dem Vorläufer des DFB-Pokal, unterlag Holstein 1941 beim FC Schalke 04 mit 0:6. In der 1. Bundesliga rangiert Augsburg derzeit auf dem 15. Tabellenplatz, am Sonntag besiegte man den FSV Mainz 05 mit 3:0. Es war der erste Dreier seit zehn Spielen für den FCA.

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