Der Favoritenschreck kommt

Mi. 19 Uhr: Holstein Kiel - SV Wehen Wiesbaden

Auch gegen Wehen wollen die Störche wieder jubeln!

Wehen Wiesbaden spielt mit dem neuen Trainer Rüdiger Rehm eine überragende Rückrunde

Holstein Kiel (4.) gegen den SV Wehen Wiesbaden (13.) – das hört sich nach einem Allerweltsspiel in der 3. Liga an, tatsächlich treffen sich am Mittwoch (19 Uhr) aber zwei der besten Mannschaften der Rückrunde im Holstein-Stadion. Die Störche belegen in dieser Tabelle mit 19 Punkten den zweiten Platz hinter dem Überflieger FSV Zwickau (26), Wiesbaden ist Fünfter (18, plus ein Nachholspiel). Geht es nach dem Formbarometer, ist Kiel gegen Wiesbaden also ein absolutes Top-Spiel. Und ein emotionales: Vor dem Anpfiff wird Manuel Schäffler, einer der tragischen Kieler Relegationshelden und inzwischen in Diensten der Wiesbadener, offiziell verabschiedet.

KSV-Trainer Markus Anfang zu den Störchen: In den vergangenen Spielen hat fast jeder aus dem Kader einmal in der Startformation gestanden. Aufgrund der Englischen Wochen und der Verletztensituation haben wir häufig rotiert, jeder hat also das Gefühl bekommen, gebraucht zu werden. Außerdem ist der positive Druck innerhalb der Mannschaft hoch, jeder muss sich im Training anbieten, um am Wochenende auch spielen zu können. Wir sind auf einem guten Weg, die Mannschaft wächst spürbar mehr und mehr zusammen.  

Anfang zu Wiesbaden: Rüdiger Rehm (seit sieben Spielen neuer Trainer, von diesen gewann Wehen fünf, d. Red.) stand schon zu seiner Zeit in Großaspach dafür, dass seine Mannschaften sehr kompakt stehen und schnell umschalten. Es wird wichtig sein, ihre gefährlichen Konter zu unterbinden. Und wir müssen uns gut überlegen, welches Risiko wir gegen eine solche Mannschaft eingehen wollen – da müssen wir eine gute Balance finden. Es wird auf jeden Fall schwer, sich gegen Wiesbaden viele Torchancen herauszuspielen. Wenn sich uns eine bietet, wünsche ich mir die Effektivität, die wir zuletzt beim 2:0-Sieg in Bremen gehabt haben.

Personal: Dominik Schmidt ist gesperrt (5. Gelbe Karte), Joel Gerezgiher und Miguel Fernandes fehlen verletzungsbedingt. Patrick Kohlmann gab am vergangenen Wochenende nach seinem Bandscheibenvorfall in der U23 sein Comeback, ein Einsatz in der Liga kommt für den Linksverteidiger aber noch zu früh. Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Ilir Azemi, dessen Fleischwunde am Knie während des Bremen-Spiels erneut genäht werden musste. Manuel Janzer, Steven Lewerenz (beide muskuläre Verletzungen) und Dominick Drexler (fehlte in Bremen wegen eines grippalen Infekts) kehrten alle ins Mannschaftstraining zurück.

Hinspiel: In der Brita-Arena waren die Störche vor 2000 Zuschauern das bessere Team, agierten eine halbe Stunde lang sogar in Überzahl (Gelb-Rot für Vladimir Kovac nach Doppel-Foul an Drexler), doch der Ball wollte einfach nicht ins Netz. Besonderes Pech hatte Kingsley Schindler, der in der 74. Minute die Latte traf. Allerdings: In der Schlussphase bewahrte Kenneth Kronholm seine Mannschaft davor, am Ende noch als Verlierer vom Feld zu gehen.  

Medien: Der Multimedia-Liveticker der Kieler Nachrichten und der KSV Holstein liefert aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews, der NDR überträgt unter www.ndr.de die Partie in voller Länge im Livestream und R.SH schaltet zu Liveeinblendungen ins Holstein-Stadion.  

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