„Das war eine gute Reaktion nach dem Nürnberg-Spiel“

Stimmen nach dem 5:1-Sieg der KSV Holstein beim FC Ingolstadt

Rafael Czichos und Marvin Ducksch feierten den höchsten Auswärtssieg in der Zweitliga-Geschichte der KSV.

Markus Anfang: Wir hatten heute den erwartet schweren Gegner, Ingolstadt hat richtig gut nach vorne gespielt. Es war klar, dass wir über das Umschaltspiel kommen müssen. In der Pause haben wir der Mannschaft gesagt, dass sie an diesem Konzept festhalten sollen. Mit Erfolg. Die Reaktion nach dem Nürnberg-Spiel war gut, das Ergebnis ist aber zu hoch ausgefallen.

Stefan Leitl, Trainer Ingolstadt: Das Ergebnis tut richtig weh. Beide Mannschaften haben ein richtig gutes Spiel gezeigt, wir zumindest über 60 Minuten. Wir hätten in der ersten Halbzeit in Führung gehen müssen. In der Pause waren wir uns einig, dass unser Plan aufgeht. Aber dann hat uns das 1:2 aus dem Tritt gebracht, nach dem 1:3 war der Deckel drauf. Da haben sich die individuellen Fehler gehäuft, es war ein gebrauchter Tag für uns.

Rafael Czichos: Ich bin zwar in Saudi-Arabien geboren, aber das war auf gar keinen Fall mein Wetter, da bin ich dann doch ein Norddeutscher. Aber wir haben diese Bedingungen super angenommen und fahren jetzt nach Düsseldorf, um auch dort drei Punkte mitzunehmen.

Christopher Lenz: In der ersten Halbzeit hatten wir noch nicht zu unserem Spiel gefunden, in der Pause haben wir dann darüber gesprochen, wo die Schwächen von Ingolstadt sind. Und die haben wir gnadenlos ausgenutzt.

Kingsley Schindler: Dass wir so hoch gewinnen, hätte ich am Anfang nicht für möglich gehalten. Aber uns fällt es leichter, wenn eine Mannschaft gegen uns Fußball spielen will – so wie Ingolstadt.

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