"Die Punkte bleiben hier, das ist gut"

Stimmen nach dem 2:1-Sieg gegen den SV Sandhausen

Kenneth Kronholm und seine KSV bleiben zu Hause ungeschlagen.
Kenneth Kronholm und seine KSV bleiben zu Hause ungeschlagen.

Fabian Wohlgemuth: Wir sind mit dem 2:0 in die Halbzeit gegangen, das war schon ein wenig glücklich für uns. In die Druckphase des SV Sandhausen hinein haben wir das 2:0 geschossen, das hätte uns Sicherheit für die zweite Halbzeit geben sollen, aber das tat es nicht. Heute haben wir mit einer mittelmäßigen Leistung drei Punkte gewonnen.

David Kinsombi: Das war ein hartes Spiel, gerade in der zweiten Halbzeit. Aber unter dem Strich war der Sieg verdient.

Kenneth Kronholm: Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt, aber das hätte wir auch über 90 Minuten durchziehen müssen. Gelingt uns das, gewinnen wir höher und müssen am Ende nicht zittern.

Fabian Schleusener, Sandhausen: Das war ein wirklich gutes Auswärtsspiel von uns, besonders in der zweiten Halbzeit. Wir hatten das Spiel im Griff, aber der letzte Pass hat leider meistens nicht gepasst. Kiel war in der Chancenverwertung deutlich effektiver.

Niklas Lomb, Sandhausen: So ein Spiel dürfen wir nie im Leben verlieren, das ist einfach nur traurig. Wir waren klar die bessere Mannschaft, schießen aber nicht die nötigen Tore. Das Ergebnis spiegelt nicht das Spiel wider. 

Uwe Koschinat, Sandhausen-Trainer: Es kann keine zwei Meinungen geben: Für uns ist das ein Rückschlag im Kampf um den Klassenerhalt. Wir haben zu Beginn aus einer sicheren Anlage von hinten heraus gespielt gegen eine Mannschaft, die sich traut, den Ball laufen zu lassen. Eine frühe Führung hätte uns Selbstvertrauen gegeben, aber die große Chance dazu haben wir ausgelassen. Durch das 0:1 haben wir die Spielkontrolle aus der Hand gegeben. Wir hatten mutige Balleroberungen, aber auch Probleme im Zugriff. Die zweite Halbzeit war für mich nicht leicht zu coachen, weil die Gefahr bestand, mit dem dritten Gegentor den Knockout zu bekommen. Aber ich muss meiner Mannschaft ein großes Kompliment machen, weil sie viel Energie auf den Platz gebracht hat und viele Kieler Konter gut abgefangen hat. Wir haben heute selbst eine gute Spielanlage gehabt, müssen uns aber vorwerfen, dass unsere Angriffe nicht genug Präzision hatten. Um hier zu punkten, wäre eine konzentriertere Leistung in der Defensive notwendig gewesen und mehr Präzision in den letzten Bällen. Spielanlage, Laufvermögen und Kampfbereitschaft haben mir gefallen, aber das hat nicht gereicht, um hier zu punkten.

Tim Walter, Holstein-Trainer: Ich bin zufrieden mit drei Punkten, mit unserem Spiel aber nicht so sehr, weil wir zu viele Ballverluste in unserem Spiel hatten. In den gefährlichen Räumen waren unsere Pässe nicht opmimal und wir haben die Bälle nicht gut nach vorne verarbeitet. In der zweiten Halbzeit haben wir den Todesstoß nicht gesetzt. Mit dem 3:0 wäre der Deckel drauf gewesen. Danach ist es nochmal schwierig geworden. Gegen Mannschaften mit langen Bällen und viel Wucht im Sturmzentrum tun wir uns schwer. Wir hätten gerne noch mehr Spielkontrolle gehabt, aber das war heute nicht möglich. Von daher bin ich mit dem Ergebnis zufrieden, aber von der Gesamtleistung war mir das etwas zu wenig.

Zurück