"Das ist einfach ein geiles Gefühl"

Stimmen nach 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli

Stimmen nach dem 2:1-Sieg gegen den FC St. Pauli.

Tim Walter: Wir haben von Beginn an versucht, dominant zu spielen und hatten gute Passagen. Dann haben wir uns selbst geschwächt durch die Rote Karte. Das war eine Kurzschlussreaktion. Der Elfmeter war berechtigt. Wir haben uns in der Halbzeit kurz geschüttelt und wollten nach vorne agieren. Es ist uns sehr gut gelungen, Fehler zu erzwingen. Dass es bei den Bedingungen noch knapp wird, ist völlig normal. Meine Mannschaft hat alles investiert, um das Spiel von letzter Woche vergessen zu machen. Wir bleiben oben dran.

Markus Kauczinski: Wir haben lange gebraucht, um ins Spiel zu kommen, und haben es nicht geschafft, Ballpassagen zu haben. Es wurde dann etwas besser. Aus einem Angriff sind der Elfmeter und das Tor entsprungen. Dann fiel der Ausgleich nach eigenem Ballbesitz. Danach war es ein einfacher langer Ball, bei dem wir schlecht aussahen, durch den Kiel in Führung gegangen ist. Das war viel zu einfach. Wir waren bemüht, aber es war zerfahren. In der Schlussviertelstunde hatten wir Chancen und haben Druck aufgebaut.  Wir hatten viele Möglichkeiten, den Ausgleich zu machen, aber insgesamt haben wir es nicht verdient gehabt, weil unser Spiel zu fehlerhaft war. Kiel geht als verdienter Sieger vom Platz.

Kenneth Kronholm: Was gibt es Geileres, als so ein Spiel noch zu drehen? In Unterzahl, vor einer so großartigen Kulisse, gegen den FC St. Pauli...Die Mannschaft hat toll gekämpft. Das war heute einfach ein geiles Gefühl!

Stefan Thesker: Ich ziehe Alex Meier zwar nur ganz kurz am Trikot, das war eher ein Reflex. Wer gegen ihn spielt, weiß, dass er eine solche Situation auch clever nutzen wird. Die Entscheidung, Elfmeter zu geben, war richtig. Auch die Rote Karte. Aber im Rückblick ist mein persönliches Schicksal komplett egal, was die Mannschaft in der zweiten Halbzeit gemacht hat, hat richtig Bock gebracht.

Alex Mühling: Das war eine Partie, die wir mit viel Leidenschaft und Willen geführt haben. So einen Nackenschlag muss eine Mannschaft erst einmal verkraften. Am Ende hatten wir in der einen oder anderen Situation etwas Glück gehabt, aber das haben wir uns heute auch erarbeitet. Es war einfach geil, in diesem Spiel auf dem Platz zu stehen. Die neue Tribüne ist sehr schick geworden, an diesen Anblick kann ich mich gewöhnen.

Hauke Wahl: Wir sind gut ins Spiel gekommen, aber unglücklich in Rückstand geraten. In der Halbzeit haben wir uns zusammengerauft, wir wollten unbedingt gewinnen. Wir sind mit viel Power aus der Kabine gekommen, haben schnell zwei Tore geschossen und am Ende hat sich jeder in den Ball geworfen. Ich habe schon die ganze Woche lang die Bauarbeiten an der Tribüne verfolgt, die Kulisse war einfach großartig. 

Wolfgang Schwenke: Ich muss der Mannschaft ein großes Kompliment dafür aussprechen, wie sie nach einem Rückstand und in Unterzahl zurückgekommen ist. Die Kulisse war schon heute überragend, im nächsten Heimspiel werden wir unseren Zuschauern noch mehr Plätze anbieten können – liebe Kieler, es gibt noch Tickets!

 

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