Ausverkauftes Flutlichtspiel gegen Union

Der Tabellendritte gastiert am Freitagabend um 18.30 Uhr im Holstein-Stadion

Im Hinspiel traf Alexander Mühling (re.) auf Ex-Mitspieler Christopher Lenz, der von Januar 2017 bis Juni 2018 an die KSV ausgeliehen war

Eine starke Hinrunde liegt hinter den Berlinern. In den ersten 17 Spielen musste Union keine einzige Niederlage hinnehmen, blieb dank sieben Siegen und zehn Remis dementsprechend ungeschlagen und belegte in der Hinrundentabelle Rang drei. Erst einen Tag vor Heiligabend kassierte die Mannschaft von Trainer Urs Fischer am 18. Spieltag die erste Saisonniederlage (0:3 bei Erzgebirge Aue). Auch die Bilanz im Jahr 2019 ist aus Sicht der Eisernen mit Siegen gegen den 1. FC Köln, den SV Sandhausen und den MSV Duisburg, dem jüngsten Remis bei Arminia Bielefeld sowie der Niederlage beim FC St. Pauli insgesamt positiv. Der Klub aus der Hauptstadt hat 41 Punkte auf dem Konto, reist als Tabellendritter nach Kiel und hat zwei Zähler Vorsprung auf die auf Platz fünf rangierende KSV Holstein. Es ist also alles angerichtet für ein stimmungsvolles Flutlichtspiel, wenn die Störche die Berliner am Freitagabend um 18.30 Uhr im Holstein-Stadion empfangen.

KSV-Trainer Tim Walter über die Störche: Im Hinspiel haben wir trotz der Niederlage gut gespielt. Seitdem haben wir uns stetig weiterentwickelt. Wir erspielen uns sehr viele Torchancen. Der Rest kommt von alleine.

Walter über Union Berlin: Wir erwarten einen robusten Gegner, der viel Wucht hat, über erfahrene Spieler verfügt und bei Standards gefährlich ist. Gerade bei den ruhenden Bällen müssen wir aufpassen. Das wird eine wesentliche Aufgabe sein.

Alexander Mühling über den neuen Rasen: Wir freuen uns, auf dem frisch verlegten Rasen zu spielen. Ich bin mir sicher, dass der Platz in einem guten Zustand ist und hoffe, dass wir dort wieder guten Fußball zeigen können.

Personelle Situation: Neben den sicher fehlenden David Kinsombi (Schienbeinbruch) und Kingsley Schindler (Außenbandriss) kommt ein Einsatz für Aaron Seydel nach seiner Fersenreizung noch zu früh.

Hinspiel: Im Hinspiel zeigten die Störche eine ihrer besten Saisonleistungen – und verloren doch mit 0:2, weil die Berliner zwei späte Treffer erzielten. Nach einem intensiven Spiel traf Grischa Prömel in der 90. Minute zum 1:0, vier Minuten später erhöhte der eingewechselte Sebastian Polter bei seinem Comeback nach Verletzung per Fallrückzieher sogar noch auf 2:0. Sein Treffer wurde anschließend in der ARD-Sportschau von den Zuschauern zum Tor des Monats September gewählt.

Bisherige Duelle: Sieben Mal trafen die KSV und Union bereits aufeinander. Zwei Mal siegte Holstein, drei Mal Union. Das letzte Duell gewannen die Berliner in der Hinrunde am 25. September letzten Jahres mit 2:0 (siehe oben). In Erinnerung sind auch die beiden rasanten Aufeinandertreffen in der vergangenen Saison geblieben. Im Hinspiel siegten die Berliner zuhause 4:3, das Rückspiel in Kiel endete 2:2. Besonders die 3:4-Niederlage an der „Alten Försterei“ hatte es in sich. Die Störche waren vor mehr als 2000 mitgereisten Fans durch Kingsley Schindler mit 1:0 in Führung gegangen, durch ein Eigentor von Kristian Pedersen mit 2:1, hatten durch Dominick Drexler zum 3:3 ausgeglichen, um durch Steven Skrzybski (52.), der die einzige Union-Chance im zweiten Durchgang nutzte, besiegt zu werden.

Medieninfo: Sky überträgt live, der Multimedialiveticker der KSV (http://liveticker.holstein-kiel.de) liefert ab 18 Uhr alles Wissenswerte rund um das Spiel, ab 18.30 Uhr dann aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews. Medienpartner R.SH schaltet immer wieder live ins Holstein-Stadion.

Fan-Info: Seit Saisonbeginn bietet die KVG mit der Buslinie 91S einen neuen Service an. Im 15-Minuten-Takt fährt der Bus vom Hauptbahnhof direkt zum Stadion und zwei Stunden nach Abpfiff von der neuen Haltestelle am Westring im gleichen Rhythmus wieder zurück.

Und: Das Parkhaus in der Fraunhoferstraße im Wissenschaftszentrum bietet einen speziellen Holstein-Tarif an. Ab 90 Minuten vor dem Anpfiff und bis zu zwei Stunden nach dem Abpfiff können die Zuschauer der Holstein-Heimspiele dort für fünf Euro parken. Der gleiche Tarif gilt auch im Parkhaus des RBZ.Wirtschaft (Westring 444).

Und II: Alle Besitzer von Ermäßigungskarten werden gebeten, die entsprechenden Nachweise mitzubringen. Fehlen diese, muss die Karte, gegen eine Gebühr von 2 Euro + Zahlung des Differenzbetrags, in eine Vollzahlerkarte gewandelt werden.

Und III: Die Partie ist ausverkauft. Die Tageskassen bleiben also geschlossen. Das Stadion ist wie immer zwei Stunden vor Anpfiff, sprich ab 16.30 Uhr, geöffnet.

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