Aufsteiger unter sich

Holstein Kiel – MSV Duisburg, Sonnabend, 13 Uhr

Kingsley Schindler, der hier MSV-Keeper Mark Flekken überwand, traf im Hinspiel zum 1:0

Der MSV Duisburg und die KSV Holstein stiegen in der vergangenen Saison Seite an Seite in die 2. Fußball-Bundesliga auf. Gemeinsam mit Jahn Regensburg, dem dritten Neuling, rocken die Störche (3./37 Punkte) und die punktgleichen Zebras (4.) derzeit die Liga. Das Team von Markus Anfang krallt sich trotz einer Serie von elf Spielen ohne Sieg an der Tabellenspitze fest, die Gäste haben sich mit einer starken Serie in den vergangenen Wochen ins Rampenlicht gesiegt. So gewann der MSV zuletzt das Heimspiel gegen den FC Ingolstadt (2:1), siegte in Darmstadt (2:1) und Bochum (2:0).  

Markus Anfang zu den Störchen: Wir wissen, wie die aktuelle Situation einzuschätzen ist. Es gibt keinen Anlass, an den Jungs zu zweifeln. Die Leistungen, gerade gegen Aue und am Millerntor waren gut, nur haben wir uns nicht für unsere gute Spielweise belohnt.

Anfang zum MSV: Der MSV ist als Meister der 3. Liga aufgestiegen und aktuell sehr gut drauf – Duisburg ist eine der besten Mannschaften der Rückrunde. Ich erwarte ein ähnliches Spiel wie gegen den FC St. Pauli, Duisburg agiert mit vielen langen Bällen auf seine beiden Zielspieler in der Offensive.

Personelle Situation: Bis auf Manuel Janzer (Achillessehnenriss), der Schritt für Schritt ins Mannschaftstraining zurückkehrt, steht der komplette Kader zur Verfügung. Die Entscheidung, wer letztlich im 18-köpfigen Kader steht, fällt in den noch ausstehenden Trainingseinheiten.

Hinspiel: Drei Tage nach der unglücklichen Heimniederlage gegen den FC St. Pauli (0:1) siegten die Störche in einem rasanten Spiel beim MSV Duisburg mit 3:1. Kingsley Schindler (9.) hatte die KSV früh in Führung gebracht, Dominick Drexler (73., 88.) sorgte mit seinen Toren für die Entscheidung. Der Ehrentreffer der starken Duisburger durch Lukas Fröde fiel erst mit dem Abpfiff. Zuvor hatten mehr als 13.500 Zuschauer ein intensives Spiel erlebt, in dem der überragende Kenneth Kronholm dem Mitaufsteiger nur diesen einen Treffer gestattete. Für den gesperrten Patrick Herrmann gab Johannes van den Bergh ein starkes Debüt.

Medieninfo: Sky überträgt die Partie live, der Multimedia-Liveticker der KSV Holstein (http://liveticker.holstein-kiel.de) liefert bereits ab 12.30 Uhr alles Wissenswertes rund um das Derby, ab 13 Uhr dann aktuelle Zwischenstände, Fotos und Interviews. Medienpartner R.SH schaltet immer wieder live ins Holstein-Stadion.

Faninfo: Die Partie ist bis auf ein Restkontingent an Stehplatztickets, das am Freitag freigeschaltet werden wird, im Heimbereich der KSV ausverkauft. Aus Sicherheitsgründen wird Block O diesmal nicht geöffnet.   

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