"Wir stoppen bei 6.000"

KSV-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke zum Dauerkarten-Ansturm

Bis zum 30. Juni haben Holstein-Fans noch Zeit, sich eine Dauerkarte zu sichern. Doch wer noch keine hat, sollte sich sputen. Der Ansturm ist ungebrochen groß und Holsteins Geschäftsführer Wolfgang Schwenke erklärt im Interview, warum der Verkauf bei 6.000 Saisontickets gestoppt wird.

Herr Schwenke, seit dem 12. Juni läuft der freie Dauerkartenverkauf für die kommende Saison. Wie lautet Ihre Zwischenbilanz?
Wolfgang Schwenke: In einem Wort: Großartig! Die Euphorie über unseren Aufstieg ist nach wie vor gewaltig und das spiegelt sich in der Nachfrage nach Mitgliedschaften, Sponsormöglichkeiten und Dauerkarten wider. Gerade in den ersten Tagen sind wir von Bestelleingängen geflutet worden.

In den Medien wurde bereits das Holstein-Stadion mit der Kieler Sparkassen-Arena verglichen, die zu Spielen des THW Kiel dauerhaft ausverkauft ist …
Dagegen hätte ich nichts einzuwenden. Aber nicht durch die Vergabe von Dauerkarten bis zum letzten Platz. Wir wollen Austausch und Dynamik auf den Rängen. Daher haben wir uns entschlossen, bei 6.000 Tickets den Verkauf zu stoppen.

Die Verkaufsphase dauert noch bis zum 30. Juni. Müssen Sie schon vorher das „Ausverkauft“-Schild an die Tür hängen?
Noch haben wir das Limit nicht erreicht, aber der Sturm auf die Dauerkarten ist weiter konstant. Daher rechne ich damit, dass wir vorher die 6000er-Marke erreichen werden.

Waren die letzten beiden Heimspiele gegen Rostock und Halle ein Vorgeschmack, was die Fans in der 2. Bundesliga im Holstein-Stadion erwartet?
Das waren zwei tolle Saisonhöhepunkte vor voller Hütte. Ich denke aber, die Atmosphäre wird zu vielen Spielen noch stimmungsvoller. Durch die Erweiterung von Nord-und Westtribüne können wir uns auf Bundesligaflair mit mehr 10.000 Zuschauern freuen.

Hier gibt es alle Infos zu den Holstein-Dauerkarten 2017/18 sowie das Bestellformular.

Die Zusendung der Dauerkarten verzögert sich, weil diese mit dem Namen des neuen Ausrüsters bedruckt werden. Seit Donnerstag steht fest, dass das Puma sein wird. Und: Der freie Verkauf für das DFB-Pokalspiel gegen Eintracht Braunschweig (11./13. August) beginnt nicht vor Mitte Juli, weitere Informationen folgen.

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