Grünes Licht für Stadion-Umbau

Stadt, Land und Verein finden umfassende Finanzierungslösung

Grünes Licht für den Umbau des Holstein-Stadions zur Zweitligastätte. Das gab am heutigen Freitag Kiels Oberbürgermeister Ulf Kämpfer im Rahmen einer kurzfristig einberufenen Pressekonferenz im Holstein-Stadion bekannt. Nachdem die Landtagsfraktionen aus CDU, FDP und Grünen bereits gestern sieben Millionen Euro Zuschuss für den Ausbau zugesagt hatten, einigten sich heute Vertreter der Landeshauptstadt Kiel und die Verantwortlichen von Holstein Kiel, die verbleibenden 3,4 Millionen Euro untereinander je zur Hälfte aufzuteilen.

Das Land Schleswig-Holstein die Landeshauptstadt Kiel und die Verantwortlichen von Holstein Kiel haben innerhalb kürzester Zeit eine einvernehmliche Lösung über die Finanzierung zum Umbau des Holstein-Stadions getroffen. Bauliche Maßnahmen in Höhe von 10,4 Millionen Euro werden die traditionsreiche Spielstätte der KSV bis zum Sommer 2018 so gestalten, dass sie die Statuen der Deutschen Fußball-Liga (DFL) für den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga erfüllt. Binnen eines Jahres soll das Fassungsvermögen von 10.000 auf 15.000 Plätze erhöht werden. Bis zum Saisonstart ist zudem die Erweiterung von Umkleidekabinen und Pressebereich erforderlich.

Oberbürgermeister Ulf Kämpfer sagte anlässlich der Übereinkunft: „Ich finde es großartig, dass wir in zweieinhalb Wochen nach dem Aufstieg eine umfassende Lösung gefunden haben, wie wir schnell und umfassend dem sportlichen Aufstieg durch bauliche Kapazitäten nachkommen. Ich möchte mich bei der Landesregierung bedanken, dass das Land zwei Drittel der 10,4 Millionen übernimmt. Das ist eine äußerst großzügige und unbürokratische Entscheidung. Das hat die Vereinbarung zwischen Stadt und Verein erleichtert.“

Holsteins Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Stefan Tholund erklärte hochzufrieden: „Es ist ein ganz toller Tag für Holstein Kiel. Wir sind ganz beeindruckt, dass es gelungen ist, die Voraussetzungen für den Spielbetrieb in der 2. Bundesliga in so kurzer Zeit und mit so vielen Akteuren herzustellen. Das ist außergewöhnlich. Ein großer Dank geht an die amtierende Landesregierung und ,Jamaika‘, aber auch an die Verwaltung der Landeshauptstadt Kiel. Ulf Kämpfer hat großartige Mitarbeiter, die in sehr kurzer Zeit viel bewegt haben. Alle waren bereit für Holstein Kiel zu kämpfen!“

KSV-Geschäftsführer Wolfang Schwenke schloss sich an: „Wir sind sehr glücklich, dass wir, sofern wir den zeitlichen Plan halten können, hier Im Holstein-Stadion 2. Bundesliga erleben werden. Es wäre eine Katstrophe gewesen, wenn wir unsere Heimspiele nicht in Kiel hätten austragen dürfen. Auch ich kann mich nur bei allen Beteiligten bedanken, dass alle so engagiert und schnell gearbeitet haben. Es ist nicht selbstverständlich, dass man in so großer Runde zusammenkommt und so schnell eine so weitreichende Entscheidung trifft.“

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